Zu meiner Arbeit
Aussichten und Einsichten

Ein Therapeutin ist wie ein Bergführerin. Das Ziel bestimmen Sie und ich als Therapeutin kann helfen, den passenden Weg zu finden, unnötige Umwege oder Lawinen zu vermeiden; auch wie die Schritte zu setzen sind und die Atmung zu verbessern ist. Das Gehen selbst ist Ihre eigene Entdeckung: manchmal über Geröllfelder; manchmal Klettern und ein andermal die wundervolle Aussicht und Übersicht genießen. Vielleicht können Sie Ihr Gepäck, Ihren Ballast nach und nach auf das Nötige reduzieren.
Sicherer und bequemer scheint es jedoch, zuhause zu bleiben. – Oder?
Verschiedene Ebenen
Oberste Priorität hat somit das Ziel, welches zuerst zu bestimmen oder erst einmal zu orten ist. Hier ist es hilfreich, die verschiedenen Ebenen des menschlichen Daseins zu unterscheiden. Die Wünsche der verschiedenen Ebene können sich auch widersprechen.
Ebene der Symptome, körperlich, seelisch, geistig
Ebene der Persönlichkeit, auf dem Wissen der Charakterfixierung, innerliche Freiheit/Flexibilität
Ebene der Begegnung im Du
Ebene der Suche nach Liebe und Weisheit, der Suche nach Wahrheit, die Suche nach dem Sinn im Leben.
Einklang
Eine therapeutische Methode ist immer nur ein Werkzeug, wie beispielsweise ein Hammer. Es hängt also davon ab, mit welchem Ziel es benutzt wird. Je nach dem entsteht Zerstörung oder es wird etwas verändert, erschaffen, erneuert.
Es hängt somit von dem Ziel ab, das Sie erreichen möchte, welche Methode und welcher Weg benutzt wird. Auch von meinen Erfahrungen, was ich für mich und andere als unterstützend erlebt habe.
Ich möchte Ihnen die einzelnen Ansätze meiner Arbeit in Form subjektiver Destillate kurz darstellen. Deren Einsatz zur rechten Gelegenheit ergibt den Einklang. Das Bild stammt von www.baerenpresse.de.
Zeilen einer Patientin
Ein Krieger des Herzens
(nach der Lektüre von „Das Buch vom meditativen Leben“)
Sanft und berührbar wie ein Kind
Er reitet auf dem Pferd aus Wind.
Angst und Furcht sind ihm vertraut
Und doch verliebt – so sehnsuchtsvoll – in diese Welt.
Allein – hat sich kein festes Haus gebaut,
Der große Himmel ist sein Zelt.
In ihm sind Trauer und weher Schmerz
So randvoll von Freude strömt ihm sein Herz.
Er zieht in keine Schlacht.
Ist ungepanzert, hat nicht acht
Auf Ruhm, Besitz und Ehr’.
Sein Kampf ist, ganz er selbst zu sein,
er setzt sich nicht zur Wehr.
Verlässt den Trug, den schönen Schein,
Erkennt die Welt des Untergangs als traurig düst’res Spiel.
Die große Wahrheit ist sein Ziel.
Danke für alles !
